Sonntag, 27. September 2009
Erpeldingen - Beggen
Zweite Liga Luxemburg
C O M I N G S O O N
Sonntag, 27. September 2009
Trier - Bielefeld 4-2 (Pokal) * Das soll Hansas Zweitliga Konkurrenz sein?

Zweitligist? Ohne Worte! Zwar war man auch bei Triers Erstrundenüberraschung gegen den Bundesligisten aus Hannover (3:1) anwesend, wusste also das es Überraschungen immer wieder geben kann, doch war man sich sicher, das zweimal im Jahr eben gerade dieses unmöglich sein sollte. War Bielefeld doch nach dem Duisburg Spiel als sehr stark einzuschätzen. doch Übermut wird stets bestraft. Wenn der Herr Bielefeld-Trainer meint, er könne sieben Stammspieler draussen lassen ("die B-Elf ist stark genug" , dann hätte er sich einige Videos der Moselaner besorgen sollen. Ganz klar den falschen Beruf ausgesucht; jeder Arbeitnehmer - wenn er nicht gerade Trainer in Rostock oder Bielefeld wäre - dürfte seine sieben Sachen packen. Aber nagut, die Quittung hat er bekommen... Vor dem Spiel noch beim Martin in seiner neuen Bude ein paar Flaschen Trierer Löwenbräu geschnasselt ( wusste man ja, das es im Ground nur ekeliges Bitburger zu trinken gibt ) und sich dann die wenigen Meter zum Stadion gemacht. Gute Wohnlage Martin, Respekt. Das Stadion war sehr gut gefüllt, einige Trierer Supporter meinten das neben den Offiziellen 6630 Zuschauern noch ca. 1500 Nichtoffizielle anwesend waren. Das scheint auch zu stimmen, war doch an der Getränke- und auch an der Würstchenbude anstehen angesagt. Naja, für ekeliges und stinkendes (riecht mal drann wenns aus dem Hahn kommt!) Bitburger nimmt man sich ja gern Zeit. In der ersten Halbzeit bekam Bielefeld rein garnichts auf die Reihe, Trier ganz klar stärker, aber ohne wirklich zwingende Chancen. Nunja, so konnte man sich nebenher noch mit max über Irland, Dublin und die dortige Arbeitsmoral unterhalten. Zweite Halbzeit - die Flasche auf der Bielefelder Bank sah seine Felle wohl davonschwimmen - stellte der Zweitligist sofort fest, das Trier nur in der Vierten Liga rumgurkt. Janjic in der 46 und 50ten traf für die Westfalen. Mit einem 2-0 im Rücken durfte doch als Profimannschaft gegen die Schüler und Azubis (ok, ein paar Bekannte Kicker haben sie schon) von Trier, nichts mehr schief gehen? So schien es auch anfangs, doch dann begannen sich die Hosen der Arminia hellbraun zu färben. Was haben sie denn gegessen in der Pause, dass sie jetzt Flitzekacke bekamen? Wir trauten unseren Augen nicht!!! Was war da los? Völlig verdient traf Senesie in der 61ten... und auch den (wohl geschenkten) Elfmeter in der 75ten konnte er im zweiten anlauf verwandeln. Selbst danach kein Aufbäumen der Westfalen. Völlig unverständlich sowas.... Trier hätte in der regulären Spielzeit alles klar machen müssen! So ging es in die Verlängerung und Bielefeld wurde stärker. Gegen einen Siebtligisten hätten sie wohl auch noch ein Tor gemacht, gegen einen Viertligisten jedenfalls reichte ihr Können nicht aus. Namibias Nationalspieler Wilko Risser traf voll ins Herz des Zweitligisten. Und Senesie selbst besorgte das vielumjubelte 4-2. Wir waren sprachlos. Wenn Bielefeld ein starker Zweitligist sein soll, was wäre dann Rostock? Gegen solche Gurken muss man doch punkten !!!! "Bekanntlich haben sie es aber nicht". Völlig verdient zieht Trier in Runde drei ein...
Montag, 9. März 2009
Avenir Beggen - Sporting Steinfort 0:0

Luxemburg 1.Liga --- Spiel vom 8.3.09
Aus aktuellem Anlass ein weiterer Bericht aus der BGL-Liga, da es das Spiel der Spiele für Beggen war. Mit einem Sieg gegen den Vorletzten aus Steinfort und einer gleichzeitigen Niederlage von Käerjeng, wäre man wieder in Sichtweite zum Relegationsplatz gekommen. Frohen Mutes machte ich mich auf den Weg, diesmal etwas früher als sonst, da einige Dosen Becks im Stadion auf mich warteten. Da man letzte Woche ausgezeichnete Erfahrungen mit dem Verzehr dieses lebenswichtigen Saftes gemacht hatte, wollte ich keineswegs vor diesem Spiel darauf verzichten. Braverweise hatte auch der Paul daran gedacht und so konnte ich zwei leckere grüne Dosen in Empfang nehmen. Eine entschärfte ich zwar halbwegs wieder, aber an ein schlechtes Omen wollte trotzdem keiner denken. Das Wetter war nasskalt, störte aber nicht weiter, da wir unter dem Tribünendach lungerten. Steinfort hatte ordentlich Kulisse mitgebracht, gottlob nahmen diese aber in einiger Entfernung Platz. Das Spiel ist relativ schnell erzählt; beide Teams in etwa gleichstark, Beggen mit zwei 100 % und Steinfort mit einem Pfostenknaller. Die eine Beggener Chance, nunja, die hätte ich alkoholisiert, blind, im Rollstuhl sitzend oder mit nur einem Bein todsicher gemacht. Fragt sich, warum ich noch keinen Vertrag angeboten bekommen habe, der Spieler der die Chance vertändelte, besitzt zumindest einen. Es blieb beim 0- 0, Käerjeng gewann zeitgleich 3-1 gegen Niederkorn, so das der Abstieg nun wohl nicht mehr zu verhindern ist. Aber hey, wir sind noch im Pokal und der Sieger spielt bekanntlich auch im UEFA-Cup. Nach dem Spiel den Frust mit ein paar Selters heruntergespielt, Pläne für die 2.Liga gemacht und die eigentlich gute Schirileistung kritisiert. Das wars dann. Gute Nacht und möge es zumindest Hansa besser gelingen. Auf zwei Abstiege habe ich keinen Bock....
Samstag, 7. März 2009
Swift Hesperingen - Avenir Beggen 1:3

Luxemburg, 1.Liga
5 Punkte hatte Beggen am 1.März 2009 auf dem Konto, als man schon sicher abgestiegen geglaubt, beim Spiel in Hesperingen antreten musste. Vorher wurden beim Beggener Stadionsprecher Paul in seinen vier Wänden in Lux-Stadt noch ein paar Becks gekippt und über wichtige Weltpolitische Themen referiert. Im Hesperinger Stadion angekommen musste zugegeben werden, dass es zu den feineren im Land gehört. Die Haupttribüne kann sich wirklich sehen lassen. Das Stadionheft war wie es sich gehört in Deutsch und keineswegs im unzivilisierten Französisch. Das Bier wurde in Gläsern ausgeschenkt und auch die Bratwurst sowie die Fritten waren nicht wirklich ungeniessbar. Sensationeller Weise erzielte Beggen die ersten beiden Tore, bevor es dann nochmal brenzlig wurde. Aber ein feiner Konter - auf der Beggener Seite wurde gerade etwas gelber Rauch entzündet - stellte die Spielentscheidung her. Freilich musste dieser Sieg dann noch etwas begossen werden; danke an den edlen Sponsor. So wird das Spiel morgen gegen Steinfort doch vielleicht noch einmal wichtig. Zumal die Manschafft garantiert hat entweder zu siegen, oder aber ein Fass Bier auszugeben. Feiner Zug. Wie man sieht ist durch Kampf viel errreichbar. Warum das bei Hansa aber nicht klappt, das weiss wohl nur die lila Katze....
Samstag, 7. März 2009
Schweiz - Luxemburg 1:2

Es war der 10.09.2008 und es sollte ein historischer Tag werden. In aller Frühe brachen zwei Busse mit Supportern von Luxemburg aus auf, ins beschauliche Schweizer Land, um sich die standesgemässe Niederlage auf dem Silbertablett abzuholen. Da man auf die günstigsten Lenkradakkrobaten gesetzt hatte, wollten diese sich natürlich die Autobahngebühr sparen und so zockelte man auf Landstrassen durch die Französische Pampa. Nur unterbrochen von einigen Einkaufspausen - wider erwarten waren die zahlreichen Kisten in der Septemberhitze ohne Fremdeinwirkung verdunstet - kam man dann zwei Stunden später als geplant an die Deutsch/Schweizer Grenze. Da man ja gemäß Deutscher Bundespolitiker aus dem einen Schurkenstaat (Luxemburg) kam und in den anderen (Schweiz) einreisen wollte, gab sich der Deutsche Zoll mal wider voll und ganz - und völligst überflüssig - die Ehre und liess uns ein wenig schmoren. In Feindesland angekommen ging es - auch wenn es Bundespolitiker nicht glauben mögen - nicht zuerst zur Bank und an das dortige Nummernkonto, sondern auf direktem Wege nach Zürich. Dort checkte die eine Gruppe in die Herberge ein (diese blieben über Nacht) und dann ging es in die City. Scheinbar fand gerade eine Entwertung des Schweizer Franken statt, wie die Getränke- und Essenspreise jedenfalls vermuten liessen. Wir machten uns dann in einer kleinen Gruppe auf um den Züricher See ausfindig zu machen. Das war etwas schwieriger als erwartet, da uns die feinen Schweizer doch oftmals den falschen Weg wiesen. Der Anblick des "Tümpels" entschädigte dann aber vollends und zur Strafe fuhren wir schwarz mit der Tram zurück. Das hatten die Schweizer nun davon, haben wir halt der Volkswirtschaft geschadet. Kurz vor dem Spiel noch zwei, drei Bierbuden gesponsort, etwas mitleidige Blicker der Schweizer Schlachtenbummler ( in Anbetracht der Luxemburger Klatsche ) kassiert und eine fette Bratwurst runtergewürgt; dann konnte das Spiel beginnen. Glaubte man der Schweizer Presse so war nur noch die Frage offen, ob Luxemburg zweistellig aus dem Letzigrund geschossen würde. Der Support der FLF-Fans war ordentlich, derer der Schweizer allerdings, sagen wir mal, etwas unterkühlt. Das Bier im Stadion war kastriert, so das man von den Promilleresten des Tages zehren musste. Ein Klasseunterschied auf dem Acker war nicht auszumachen und in Minute 29 traf dann Strasser zur Freude der mittlerweile auf dem trockenen sitzenden Luxemburger per Freistoss zum 1-0. Nun waren es die Schweizer die Gesänge wie: "Ihr seit nur ein Punktelieferant" über sich ergehen lassen mussten. Kurz vor der Halbzeit dann das nicht erwähnenswerte 1-1. Dann brach die 84 Minute an: Strasser spielt einen Freistoss kurz zu Leweck der aus wenigen Metern souverän den Ball an Benaglio vorbei in den Netzen der Schweizer Arroganz versenken konnte. Der Rest war nur noch Dauersupport, Hähme für die Schweizer und ein Lattenknaller der "Eidgenossen". Es blieb bei der Sensation, die wir alle bereits Tage vorher voraussahen. Leider hatten aber alle vergessen, bei Intertops darauf zu setzen. Die Abreise wurde kurzerhand etwas nach hinten verschoben - man war noch nicht besoffen genug - und eine Schweizer Nebenstrasse als besetzt erklärt. Der Rückweg wurde dann gottlob über die Autobahn genommen, wahrscheinlich hatte der Fahrer tatsächlich sein Schwarzgeldkonto aufgelöst, und irgendwann am frühen Morgen wurde dann auch wieder Luxemburg erreicht. Es war eine Sensation und ich bin froh dabei gewesen zu sein. Wie schrieb tags darauf die Presse? Luxemburgerli machen aus Schweizer Berge Käse....
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